Mund
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Wos mia dan

8
Mai
2015

Die bayerische Küche ist eine bodenständige, bäuerliche Küche, die mittlerweile durchaus raffiniert sein kann. Und sie darf – wie bei uns im Restaurant MUNDART – auch jung und frech sein. Echt bayerisch eben. Denn wenn ein Bayer nicht zumindest a bissal was von einem Spitzbub hat, dann ist er kein echter Bayer. Das gilt für Bub’n und Mädl’n gleichermaßen. Aber ganz besonders für die Bauer Steffi, die (Küchen-)Chefin vom Mundart.

Die Bauer Steffi vom Schweiberhof

Schon als kleines Mädel hat sie am elterlichen Bauernhof in Peissenberg (Landkreis Weilheim) in der Küche herumgschaftelt und die Oma nach Rezepten gelöchert. Anlässlich ihres dritten Geburtstages äußerte sie einen einzigen Wunsch: »I wui an Giggala und zwor ganz fia mi alloa!«

Dass des Hendl nicht aus dem Supermarkt kam sondern vom eigenen Hof, kann man als Randnotiz stehen lassen. Und dass sie das Geburtstagshendl nicht selber rupfen musste, war natürlich im Geburtstagswunsch inkludiert. Aber den Bezug zum Ursprung vieler Produkte, die heute im Restaurant MUNDART zubereitet werden, bekam unsere Chefin von klein auf mit. Auch die Wertschätzung gegenüber den Nutztieren, die am Hof der Familie Bauer immer schon mit ehrlicher Verantwortung und mit Fürsorge bedacht wurden.

Von Wertschöpfung und Wertschätzung

Im MUNDART versuchen wir, so viel wie möglich aus der Region zu verarbeiten. Nicht, weil es im Trend liegt, sondern weil es in der Umgebung noch viele (Produzenten) gibt, die genau gleich denken. Die Wert auf Qualität und Nachhaltigkeit legen und darauf, dass möglichst viel Wertschöpfung in der Region bleibt. Einige von Ihnen sind übrigens auch Gäste in unserem kleinen Restaurant – eine Wertschätzung, die uns ganz besonders freut!