Mund
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Mia san mia

8
Mai
2015

Die Steffi
Der Weg, den Steffi Bauer bis zu ihrem ersten eigenen Restaurant gegangen ist, war typisch bayerisch: geradlinig! Mit a paar Umweg halt. So kochte sie u. a. in der Sternegastronomie beim Dallmayr in München, war einige Jahre Küchenchefin in Viersternehotels in Tirol und sammelte zwischendurch Erfahrungen in der Zubereitung von Fischgerichten an der Ostsee.

Und weil das alles noch nicht genug Abwechslung war, ging sie für zwei Sommer als Sennerin im bayerisch-österreichischen Grenzgebiet auf die Alm. Bis die Buttermilchkuh abstürzte. Aber das ist eine andere Geschichte …

und das MUNDART.
Seit Juli 2014 hat sie ihr eigenes Restaurant in Oberammergau. Überwiegend für einheimische Gäste und immer öfter für Urlauber, denen es nichts ausmacht, dass die Fassade ganz ohne Lüftlmalerei auskommt. Beide schätzen das MUNDART mit seiner regelmäßig wechselnden Karte, mit den Tagesgerichten und den saisonalen Spezialitäten. Und sie schätzen die Tradition, die hier zwar bayerisch aber alles andere als altbacken daherkommt.

Die Mama …
Apropos daherkommen: Zum Tisch kommt das Essen ganz unaufgeregt – dafür umso herzlicher – mit viel Liebe und bayerischem Charme. Und es könnte durchaus sein, dass man zum Abschluss des Abends der Versuchung nicht widerstehen kann, ein edles Destillat vom Tegernsee zu verkosten. Unter leidenschaftlicher und vor allem fachkundiger Anleitung der Seniorchefin, versteht sich.

und die, die immer dann da sind, wenn der Hut brennt.

Und das kommt schon einmal vor, dass der Hut brennt – gerade damals, als im Juli 2014 das Restaurant MUNDART das Licht der Gastronomiewelt erblickte: Ausgebildete und angehende Akademikerinnen, Försterinnen, Einzelhandelskauffrauen- und männer, Polizeibeamtinnen, Landesbedienstete bis hin zu Papa, Bruder, Tante und vor allem Freunde und Freundinnen … sie alle wissen, wie es hinter den Kulissen im MUNDART zugeht.

Ein paar davon sind bis heute im Service tätig – keine Gastronomiefachkräfte, dafür umso fachkundigere bayerische Weiber- und Manderleut, die einfach a mord’s Gaudi haben, bei der Arbeit im MUNDART und sich sackrisch freuen, wenn die Gäscht zufrieden sind.